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GfK: Einzelhandelsumsatz in Europa soll 2017 zunehmen

07.07.2017 − 

Die GfK prognostiziert für das laufende Jahr für die EU28-Länder ein nominales Umsatzwachstum von 1,4 % im Einzelhandel. Ohne Großbritannien soll der Einzelhandelsumsatz um 2,2 % steigen. Die deutlichsten Zuwachsraten werden in Rumänien (+9,8 %), Ungarn (+5,7 %) und Polen (+5,3 %) erwartet. Auch für Kroatien, Bulgarien und das Baltikum rechnet die GfK mit Umsatzsteigerungen zwischen 4,0 und 5,5 %.

Die Kaufkraft ist bereits im vergangenen Jahr gestiegen. Durchschnittlich standen den EU28-Bürgern 16.153 € pro Kopf und damit nominal 0,7 % mehr als im Vorjahr zur Verfügung. Die höchsten Zuwachsraten erzielten die zentral- und osteuropäischen Staaten. Der Anteil des stationären Handels an den Konsumausgaben ist allerdings im vergangenen Jahr weiter von 31,4 auf 31,3 % gesunken. Die zusätzliche Kaufkraft wurde zunehmend im Gesundheitssektor, der Gastronomie, beim Online-Shopping oder für Wohnen ausgegeben.

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