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Polstermöbeleinfuhren aus Polen haben weiter zugelegt

16.03.2017 − 

Die Einfuhren von Polstermöbeln haben im Gesamtjahr 2016 um 7,4 % auf 1,981 Mrd € zugelegt. Nach einem Minus von 3,9 % im ersten Quartal hatten sich die Importe bereits kumuliert über das erste Halbjahr um 4,6 % und über die ersten neun Monate weiter um 6,4 % erhöht. Laut der auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes vom VdDP erstellten Außenhandelsstatistik sind die Importe aus dem mit Abstand wichtigsten Lieferland Polen im vergangenen Jahr erneut um 13,8 % auf 956,3 Mio € gestiegen. Damit entfällt mittlerweile nahezu die Hälfte der Gesamteinfuhren auf das Land. Ebenfalls zweistellig zugelegt haben die Lieferungen aus Rumänien (+82,6 % auf 96,2), Bosnien-Herzegowina (+10,1 % auf 29,1 Mio €) und Dänemark (+17,5 % auf 25,0 Mio €). Auch die Einfuhren aus Ungarn (+2,7 % auf 115,3 Mio €) und Norwegen (+2,0 % auf 52,4 Mio €) haben zugenommen, wenn auch in vergleichsweise geringem Umfang. Die Importe aus dem zweitwichtigsten Lieferland China haben dagegen um 3,0 % auf 330,3 Mio € nachgegeben. Hier hat sich die Rückgangsrate im Verlauf der zweiten Jahreshälfte abgeschwächt; für das erste Halbjahr war noch ein Minus von 11,0 % ausgewiesen worden. Ebenfalls rückläufig waren die Einfuhren aus der Slowakei (-8,5 % auf 74,0 Mio €), Italien (-13,6 % auf 59,8 Mio €) und der Türkei (-2,5 % auf 35,1 Mio €).

Die Negativentwicklung bei den deutschen Polstermöbelexporten hat sich im vierten Quartal leicht abgeschwächt. Nachdem für die ersten neun Monate ein Minus von 2,6 % ausgewiesen werden musste, belief sich der Rückgang im Gesamtjahr noch auf 1,8 %. Insgesamt wurden 2016 Polstermöbel im Wert von 708,3 Mio € exportiert. Unter den fünf wichtigsten Abnehmerländern haben sich allerdings lediglich die Lieferungen nach Frankreich (+13,1 % auf 64,1 Mio €) erhöht. Die Exporte in die Schweiz (-2,1 % auf 180,1 Mio €), Österreich (-5,6 % auf 117,5 Mio €), die Niederlande (-8,0 % auf 59,2 Mio €) und nach Belgien (-9,4 % auf 42,1 Mio €) waren dagegen allesamt rückläufig.

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