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Matratzen Concord: Umsatzminus trotz weiterer Filialen

17.03.2017 − 

Der Umsatz der im DACH-Raum aktiven Vertriebsschiene „Matratzen Concord“ des niederländischen Möbel- und Matratzenhandelsunternehmens Beter Bed Holding hat im Geschäftsjahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 2,0 % auf 257,0 Mio € nachgegeben. Flächenbereinigt hat der Umsatz um 4,8 % abgenommen. 83,2 % des Umsatzes entfallen auf Deutschland, wo die Anzahl der bestehenden Matratzen Concord-Filialen per Ende Dezember bei 861 lag. Im vergangenen Jahr wurden hier 40 Standorte geschlossen und 52 neu eröffnet. Damit betrieb das Unternehmen netto zwölf Filialen mehr als im Vorjahr. Der Umsatz in Deutschland hat dennoch um 4,0 % nachgegeben. Zurückgeführt wird die negative Entwicklung unter anderem auf die verspätete Einführung einer neuen Webshop-Plattform, die weiter steigende Nachfrage nach Boxspringbetten und den Markteintritt von Onlinematratzenhändlern. In der Schweiz hat der Umsatz dagegen um 3,3 % zugelegt. Dort ist Matratzen Concord mit 59 Filialen vertreten. In Österreich wurde sogar ein zweistelliger Zuwachs von 14,8 % verzeichnet. In dem Land gab es per Ende Dezember 84 Filialen und damit eine weniger als im Vorjahr. Die Anzahl der Matratzen Concord-Filialen insgesamt hat sich im vergangenen Jahr um zwölf auf 1.004 erhöht. 2016 trug die Vertriebsschiene 62,6 % zum Gesamtumsatz der Beter Bed Holding in Höhe von 410,5 Mio € (+6,5 %) bei.

In den Niederlanden und Belgien tritt der Konzern unter dem Namen „Beter Bed" auf. Im niederländischen Markt wird außerdem die Vertriebsschiene „Beddenreus" betrieben. Unter den Namen „El Gigante del Colchón" bzw. „Literie Concorde" ist Beter Bed in Spanien bzw. Frankreich aktiv. Zudem hat Beter Bed Mitte 2016 das schwedische Bettenhandelsunternehmens Sängjätten übernommen. Über die Tochterfirma DBC International agiert Beter Bed außerdem als Großhändler für Markenprodukte im Schlafmöbelsegment.

Für das erste Halbjahr 2017 rechnet Beter Bed mit einer leicht verbesserten Geschäftsentwicklung in Deutschland bedingt durch die finale Einführung der neuen Webshop-Plattform im ersten Quartal sowie einer verfeinerten Werbestrategie.

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