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Baugenehmigungen sind im Februar um 13,1 % gesunken

26.04.2019 − 

Die Genehmigungen für Wohnungen in neuen Wohngebäuden haben in Deutschland im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 13,1 % auf 18.930 Einheiten nachgegeben. Damit hat die im Januar (+9,1 %) verzeichnete positive Entwicklung ins Minus gedreht. Laut den gestern vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen haben die Genehmigungen für Wohnungen in Mehr- (-13,2 % auf 10.681 Einheiten) sowie in Zweifamilienhäusern (-8,6 % auf 1.428 Einheiten) ebenfalls nachgegeben. Die Zahl der genehmigten Einfamilienhäuser hat dagegen um 3,2 % auf 6.709 Einheiten zugelegt. Die im Rahmen von Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden genehmigten Wohnungen sind um 7,1 % auf 2.750 Einheiten gestiegen.

Kumuliert über die ersten beiden Monate sind in neuen Wohngebäuden 42.635 Wohnungen genehmigt worden; dies entspricht einer Abnahme um 2,0 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Gesunkene Genehmigungszahlen in Zwei- (-1,1 % auf 3.050 Einheiten) und Mehrfamilienhäusern (-3,2 % auf 24.315 Einheiten) konnten durch eine Zunahme bei Einfamilienhäusern (+4,4 % auf 13.669 Einheiten) nur teilweise ausgeglichen werden. Die Genehmigungen für neue Wohnungen in bestehenden Gebäuden haben um 8,6 % auf 5.867 Einheiten zugelegt. In bestehenden und neuen Wohn- und Nichtwohngebäuden wurden mit insgesamt 49.351 Einheiten in etwa so viele Wohnungen wie im Vorjahreszeitraum genehmigt.

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