BVDM: Resolution zum Möbel-Recycling verabschiedet

Die Delegiertenversammlung des Bundesverbands des Deutschen Möbel-, Küchen- und Einrichtungsfachhandels (BVDM) hat am 15. November eine Resolution zur französischen Neumöbel-Recycling-Abgabe verabschiedet. Darin fordert der BVDM, dass die Berechnung der französischen Möbel-Recycling-Abgabe einfach und unkompliziert ausgestaltet, die eingerichteten Internetseiten der für die Abwicklung zuständigen Organisationen „Écomobilier“ (für den Wohnmöbelbereich) und „Valdelia“ (für den Gewerbemöbelbereich) auch in den Landessprachen aller anderen EU-Mitgliedsstaaten sowie eine auch außerhalb Frankreich erreichbare Hotline angeboten werden sollen. Außerdem sollen E-Mail-Anfragen beantwortet werden. Schließlich sollen den Organisationen Écomobilier und Valdelia auch nicht französische Möbelhersteller beitreten dürfen. Begründung der Resolution ist die bisherige Ausgestaltung der seit 1. Mai 2013 geltenden französischen Möbel-Recycling-Abgabe, die vom so genannten Erstinverkehrbringer eine Umweltabgabe für die spätere stoffliche Verwertung der Möbel verlangt. Das Ziel der Recycling-Abgabe, die stoffliche Verwertung von Altmöbeln voran zu treiben, ist laut BVDM zwar grundsätzlich zu unterstützen. Die derzeitige Umsetzung erfolgt allerdings in einer Art und Weise, die protektionistische Züge trägt und daher möglicherweise gegen geltendes EU-Recht verstößt. Der vollständige Text der Resolution inklusive Begründung steht auf der Website des BVDM www.moebelhandel.org bereit.

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