Deutscher Möbelaußenhandel im November rückläufig

Der deutsche Möbelaußenhandel verzeichnete im November 2013 weiterhin Rückgänge. Die deutschen Möbelexporte fielen um 4,9 %. Besonders Ladenmöbel wurden deutlich weniger exportiert (-21,4 %). Die Matratzenexporte sanken um 12,5 %, Exporte im Wohn-, Ess- und Schlafzimmerbereich um 11,3 %. Polster- (+1,4 %) und Küchenmöbel (+4 %) konnten hingegen im November ein leichtes Plus verzeichnen. In den ersten elf Monaten 2013 sanken die deutschen Möbelausfuhren insgesamt um 3,8 %. Nur im Bereich Küchenmöbel konnte ein geringes Plus von 0,1 % verzeichnet werden. Die restlichen Segmente, Ladenmöbel (-13,9 %), Matratzen (-5,5 %), Wohn-, Ess-, Schlafzimmermöbel (-3,6 %) sowie Polstermöbel (-5,4 %), waren von Rückgängen geprägt. Die deutschen Möbelimporte sanken im November 2013 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,9 %, kumuliert über die ersten elf Monate sogar um 3,2 %. Der VDM sieht das zögerliche Kaufverhalten im deutschen Möbelhandel als Grund für diese Entwicklung. Während Ladenmöbel deutlich mehr eingeführt wurden (+19,8 %) und auch sonstige Sitzmöbel einen Zuwachs von 3 % erfuhren, gab es merkliche Einbußen in den übrigen Segmenten: 19,6 % weniger Matratzen und 16,9 % weniger Büromöbel wurden importiert. Die Küchenmöbelimporte gingen ebenfalls um 13,6 % zurück.

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