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Abwärtsentwicklung bei sonstigen Möbeln hält an

20.05.2019 − 

Im Segment „Herstellung von sonstigen Möbeln a.n.g.“ hat sich die negative Umsatzentwicklung der vergangenen fünf Monate fortgesetzt. Der im März erzielte Gesamtumsatz hat laut den vom VdDW aufbereiteten Zahlen des Statistischen Bundesamtes um 5,7 % auf 630,6 Mio € abgenommen. Dabei hat sich das Inlandsgeschäft mit einem Minus von 6,1 % auf 424,8 Mio € noch schwächer entwickelt als der Export, für den ein Rückgang von 4,9 % auf 205,7 Mio € ausgewiesen wurde. In der Eurozone hat der Umsatz mit sonstigen Möbeln in Höhe von 102,5 Mio € das Vorjahresniveau um 4,0 % verfehlt. Die Exportquote lag bei 32,6 % (+0,3 Prozentpunkte).

Nach Rückgängen von 5,8 % im Januar und 1,7 % im Februar weist die VdDW-Statistik auch für das gesamte erste Quartal ein Umsatzminus von 4,4 % auf 1,820 Mrd € aus. Zuletzt hatte die Branche im Oktober 2018 eine Steigerung von 2,9 % erzielt. Im Dreimonatszeitraum haben sich sowohl das Inlands- als auch das Auslandsgeschäft schwach entwickelt. Im Inland belief sich der Rückgang auf 5,3 %. Der Exportumsatz mit sonstigen Möbeln hat um 2,6 % nachgegeben.

Das Segment „Herstellung von sonstigen Möbeln a.n.g.“ setzt sich zu 40 % aus Möbelteilen, zu 30 % aus Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbeln, zu 13 % aus Möbeln anderer Materialien, zu 10 % aus Kleinmöbeln und zu 7 % aus nicht gepolsterten Sitzmöbeln zusammen.

Im Gegensatz zur Umsatzstatistik weist das interne Auftragspanel des VdDW eine positive Entwicklung aus. Der wertmäßige Auftragseingang hat demnach in den ersten drei Monaten um 5,1 % zugenommen. Dabei ist das Plus im Ausland mit 9,4 % stärker ausgefallen als im Inland, wo ein Auftragszuwachs von 3,3 % erreicht werden konnte.

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