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AMÖ-Mitglieder bewerten Personalsituation als schwierig

12.09.2018 − 

Mehr als drei Viertel der Teilnehmer einer vom Bundesverband Möbelspedition und Logistik AMÖ kürzlich durchgeführten Mitgliederbefragung bewerten ihre Personalsituation als schwierig. Ein Drittel davon stufen sie sogar als bedrohlich ein. Insgesamt 143 Unternehmen mit einer Betriebsgröße zwischen vier und 300 Mitarbeitern haben an der Umfrage teilgenommen, die anlässlich der Jahrestagung des Verbands am 6. September in Papenburg vorgestellt wurde. Lediglich 18,2 % sehen die Personalsituation als befriedigend und 2,8 % als komfortabel an.

Von den Umfrageteilnehmern sind aktuell 124 Unternehmen auf der Suche nach neuen Arbeitnehmern. Bei mehr als 60 % der Betriebe ist das Personal in den vergangenen zwölf Monaten in eine andere Branche abgewandert. Rund ein Drittel der Befragten haben Mitarbeiter aufgrund von Pensionierungen verloren. Bei etwa 30 % der Betriebe wurden Mitarbeiter von einem anderen Unternehmen aus dem gleichen Gewerbe abgeworben.

Um das eigene Personal enger an die Firma zu binden, setzen mehr als 70 % Unternehmen auf die Schaffung eines positiven Betriebsklimas. 68% zahlen höhere Löhne/Gehälter und 56 % bieten außertarifliche Leistungen an. Dieses Teilergebnis deckt sich laut AMÖ mit der im Jahresbericht 2017 des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) dargestellten Situation. Darin wurde die tendenziell steigende Gesamtkostenentwicklung im gewerblichen Straßengüterverkehr vor allem auf höhere Aufwendungen für Löhne und Gehälter zurückgeführt.

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