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Belgische Möbelindustrie auch per Ende Juni im Minus

05.11.2018 − 

Nach einem Rückgang von 6,0 % im Gesamtjahr 2017 hat die belgische Möbelindustrie auch im ersten Halbjahr dieses Jahres ein Umsatzminus von 2,7 % verzeichnet. Damit erreichte der Industrieumsatz nach vorläufigen Angaben des belgischen Branchenverbands Federatie van de Textiel-, Hout- en Meubelindustrie (Fedustria) insgesamt 1,098 Mrd €. Die Rückgangsraten sind dabei im ersten und zweiten Quartal mit -2,6 % bzw. -2,7 % in etwa gleich hoch ausgefallen. Unter Berücksichtigung der insgesamt um 1,9 % gestiegenen Erzeugerpreise hat das Absatzvolumen noch stärker als der Umsatz um 4,6 % nachgegeben.

Insbesondere in der Warengruppe Wohnmöbel ist der Umsatz in den ersten sechs Monaten um 5,6 % weiter gesunken. Die Warengruppe umfasst Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel, Garten- und Terrassenmöbel sowie Stühle und Sitzmöbel. Ebenfalls um 2,5 % rückläufig war der mit Büro- und Ladenmöbeln erzielte Umsatz. Beide Warengruppen mussten bereits im vergangenen Jahr die höchsten Umsatzrückgänge von 7,7 % bzw. 8,4 % ausweisen. Positiv hat sich im aktuellen Berichtszeitraum dagegen der Teilbereich Küchenmöbel entwickelt, der 2,5 % mehr erwirtschaftet hat als im ersten Halbjahr vergangenen Jahres. Der Umsatz mit Matratzen und Unterfederungen ist nahezu auf dem Vorjahresniveau stabil geblieben.

Die Auslastung der Produktionskapazitäten lag am Ende des zweiten Quartals bei 79,9 %. In den ersten drei Monaten war noch eine leicht höhere Auslastung von 80,9 % erreicht worden.

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