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Büromöbelindustrie hat 2018 erneut Umsatzplus erzielt

25.02.2019 − 

Die deutsche Büromöbelindustrie hat 2018 einen Umsatz von rund 2,5 Mrd € erwirtschaftet. Das geht aus einer Erhebung des Industrieverbands IBA unter seinen knapp 70 Mitgliedsunternehmen und anderen Büromöbelherstellern hervor. Grundlage der Erhebung ist der Produktionsumsatz von in Deutschland gefertigten Büromöbeln. Insgesamt entfielen rund 85 % des Umsatzes auf die Mitglieder des Verbands.

Im Vergleich zu 2017 hat sich der Umsatz im vergangenen Jahr um 4,4 % und damit das fünfte Mal in Folge erhöht. 2017 und 2015 waren die Steigerungsraten mit 3,2 % bzw. 3 % geringer ausgefallen; 2015 und 2016 war das Vorjahresniveau mit Zuwächsen von 7,2 % bzw. 5,0 % deutlicher überschritten worden. Einen Rückgang hatte es zuletzt 2013 gegeben (-5,0 %).

2018 ist der Auslandsumsatz um 5,9 % gestiegen. Wachstumstreiber waren hier nach Angaben des IBA vor allem Bürodrehstühle für gesundheitsförderndes Sitzen. Neben den wichtigsten Exportmärkten Frankreich, Niederlande, Österreich und Schweiz hat sich insbesondere die Nachfrage in Italien, den Beneluxländern und Osteuropa positiv entwickelt. Auch in Großbritannien wurde trotz des bevorstehenden Brexit kein Umsatzrückgang verzeichnet. Die Exportquote insgesamt lag 2018 bei durchschnittlich 28,1 %. Auch der Inlandsumsatz hat 2018 zugelegt. Mit einem Anstieg von 3,8 % ist das Plus hier allerdings geringer gewesen als im Ausland.

Für 2019 prognostiziert der Verband aufgrund der unsicheren politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein leicht abgeschwächtes Marktwachstum von 3,0-3,6 %.

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