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Bund und Länder heben Flächenbegrenzung auf

06.05.2020 − 

Die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten der Bundesländer haben sich heute auf die Öffnung sämtlicher Geschäfte unabhängig von der Größe der Verkaufsfläche und unter der Beachtung bestimmter Hygiene- und Zutrittsauflagen geeinigt.

VDM-Geschäftsführer Jan Kurth begrüßt die Entscheidung und hat in diesem Zusammenhang an den gesamten Möbelhandel appelliert auf die Verhängung von Konventionalstrafen aufgrund von coronabedingten Lieferverzögerungen zu verzichten. Unter anderem könne es durch Unterbrechungen in der Lieferkette, Personalengpässe oder der regional derzeit noch sehr unterschiedlichen Öffnungssituation im Möbelhandel zu Verzögerungen auf Herstellerseite kommen. Nach Auffassung von Kurth liegen bei der Corona-Krise die Voraussetzungen für die Anwendung höherer Gewalt vor. Vor diesem Hintergrund fordert er den gesamten Möbelhandel auf, dem Beispiel der Bielefelder Verbundgruppe VME zu folgen. Diese hatte vor Kurzem angekündigt, die vereinbarten Sanktionen bei einer Lieferzeitüberschreitung bei Aufträgen im Zeitraum vom 1. Februar bis 31. Dezember auszusetzen.

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