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Deutsche Möbelexporte haben 10,9 Mrd € erreicht

05.03.2019 − 

Die deutschen Möbelausfuhren sind 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 % auf 10,9 Mrd € gestiegen. Laut VDM-Geschäftsführer Jan Kurth ist das der höchste jemals gemessene Exportwert. Nach einem Zuwachs von 1 % im ersten Quartal war bereits im ersten Halbjahr eine Steigerung von 2,2 % erreicht worden. Per Ende Oktober hatte sich das Exportwachstum mit einem Plus von 2,8 % noch etwas beschleunigt. Bis zum Jahresende hat sich die Steigerungsrate allerdings wieder leicht verringert. Die Exportquote lag mit 32,4 % in etwa auf dem Vorjahresniveau.

Innerhalb Europas konnten vor allem die Lieferungen nach Frankreich, dem wichtigsten Exportmarkt, um 6,6 % auf 1,500 Mrd € ausgebaut werden. Auch die Ausfuhren in die Niederlande (+4,4 % auf 891,3 Mio €), nach Belgien (+4,2 % auf 548,1 Mio €), Polen (+5,0 % auf 520,4 Mio €), Tschechien (+2,9 % auf 446,3 Mio €) und Spanien (+5,7 % auf 382,2 Mio €) haben sich jeweils erhöht. Rückläufig waren dagegen die Ausfuhren in die Schweiz (-2,2 % auf 1,096 Mrd €) und nach Großbritannien (-5,3 % auf 891,3 Mio €), auf Platz zwei bzw. fünf der Statistik.

Außerhalb Europas bleiben die USA mit einem Exportwert von 513,2 Mio € (+0,5 %) der wichtigste außereuropäische Auslandsmarkt. Laut Kurth haben die Möbellieferungen in die USA aufgrund des unsicheren Handelsumfeldes allerdings nur marginal zugenommen. Ein deutlich stärkerer Anstieg konnte dagegen mit +14,7 % in China erzielt werden. Insgesamt entfiel der Großteil der deutschen Möbelausfuhren auf die EU (70,3 %), gefolgt von den restlichen europäischen Ländern mit einem Anteil von 13,3 %, Asien mit 8,3 % und Nordamerika mit 5,3 %.

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