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Deutscher Möbelhandel hat rund 0,5 % mehr umgesetzt

11.01.2018 − 

Der Möbel-, Küchen- und Einrichtungsfachhandel in Deutschland hat im vergangenen Jahr einen Bruttoumsatz in Höhe von 33,6 Mrd € erzielt. Dies ergibt sich aus Hochrechnungen des BVDM auf Basis von Daten für die ersten zehn Monate. Im Vergleich zu 2016 entspricht das einem leichten Anstieg um 0,5 %. Im Vorjahr hatte sich der Bruttoumsatz noch um 2,5 % erhöht. Auf den Onlinehandel entfielen 2017 knapp 3,0 Mrd € bzw. rund 8 % des Gesamtumsatzes. Gegenüber dem Vorjahr ist der Online-Umsatz damit um 30 % gestiegen. 2016 war das Wachstum hier mit einem Plus von 15 % nur halb so hoch ausgefallen.

Trotz des Rückgangs um drei Prozentpunkte auf 25 % waren Küchenmöbel auch im vergangenen Jahr die nach wie vor stärkste Warengruppe, gefolgt von Polstermöbeln mit einem Umsatzanteil von 22 %, Schlafzimmermöbeln mit 13 % sowie Wohnzimmermöbeln mit 11 %.

Bezogen auf die Vertriebswege wird etwa ein Viertel des Gesamtumsatzes im SB-Bereich (einschließlich des Anteils branchenfremder Vertriebskanäle wie Verbraucher- und Baumärkte) erwirtschaftet. Der Großteil des Umsatzes wird im Möbel- und Küchenfachhandel jeglicher Größe erzielt. Im Küchenhandel werden rund 40 % des Umsatzes von Küchenstudios und Küchenfachmärkten generiert.

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