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Schaden für Messebaubranche beläuft sich auf 426 Mio €

04.03.2020 − 

Der wirtschaftliche Schaden für die deutsche Messebaubranche aus den zahlreichen Messeabsagen der vergangenen zwei Wochen beläuft sich auf 426 Mio €. Diesen Wert, der ausschließlich auf der Auswertung der im Betrachtungszeitraum erfolgten Absagen bzw. Verschiebungen durch die Messeveranstalter beruht, hat der FAMAB Kommunikationsverband in einem gemeinsam mit dem Research Institute for Exhibition and Live-Communication (R.I.F.E.L.) erstellten Schadenbericht ermittelt. Einzelne Absagen von Ausstellern auf Messen, die noch stattgefunden haben, sind darin nicht berücksichtigt. Der gesamte volkswirtschaftliche Schaden liegt laut dem Verband bei 1,063 Mrd €. Die Veranstaltungen wurden vor allem aufgrund der fortschreitenden Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland und den europäischen Nachbarländern abgesagt.

Sollte sich die Situation der Messen in Deutschland nicht kurzfristig verbessern, sei von einem Vielfachen des derzeit vorliegenden Schadens auszugehen. Nach Einschätzung des FAMAB-Vorsitzenden Jörn Huber sei nun ein schnelles Handeln der Politik erforderlich, da eine ganze Branche mit 5.000 Unternehmen und insgesamt 150.000 Mitarbeitern gefährdet sei. Der Jahresumsatz der Branche beläuft sich laut dem Schadenbericht auf 3,2 Mrd €.

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