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Frankreich: Basiseffekt hat im März zu Umsatzplus geführt

17.05.2021 − 

Der Möbelhandelsumsatz in Frankreich hat sich im März gegenüber Vorjahr nahezu verdoppelt. Nach Angaben des Marktforschungsinstituts Ipea hat bei dem Anstieg von 98 % allerdings vor allem der schwache Vorjahreswert eine Rolle gespielt. Nachdem die stationären Geschäfte Lockdown-bedingt in der zweiten Märzhälfte vergangenen Jahres geschlossen werden mussten, war der Umsatz um 51,5 % eingebrochen. Gegenüber März 2019 hat der Umsatz im Berichtsmonat um 4,1 % abgenommen.

Im Januar und Februar hat der Umsatz im französischen Möbelhandel gegenüber 2020 um 6,1 % bzw. 20,3 % zugelegt. Gegenüber 2019 waren die Steigerungsraten mit 10,1 % im Januar und 21,8 % im Februar sogar noch etwas höher ausgefallen. Kumuliert über die ersten drei Monate ergibt sich im Vergleich zu 2020 ein Zuwachs von 28,9 % und gegenüber 2019 noch ein Plus von 8,8 %.

Nachdem in Frankreich der stationäre Möbelhandel landesweit den gesamten April über geschlossen war, geht Ipea für den Viermonatszeitraum im Vergleich zu 2019 von einem Rückgang aus. Gegenüber 2020 kann der Vorjahreswert voraussichtlich noch überschritten werden. Im April vergangenen Jahres hatte der Umsatz um 85,0 % nachgegeben.

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