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Frankreich: Möbelhandelsumsatz ist auch im Mai gesunken

05.07.2018 − 

Der Umsatz im französischen Möbeleinzelhandel hat im Mai um 3,3 % und damit den zweiten Monat in Folge nachgegeben. Nach Angaben des französischen Marktforschungsinstituts Ipea hat sich damit die seit zwei Jahren verzeichnete alternierende Entwicklung, wonach auf einen Rückgang jeweils eine Umsatzsteigerung gefolgt ist, erstmals nicht fortgesetzt. Im April war das Minus mit 4,7 % noch etwas höher ausgefallen. Der in beiden Monaten verzeichnete schwache Geschäftsverlauf wird auf die niedrige Kundenfrequenz im Möbelhandel zurückgeführt. Wie schon in den Vormonaten haben sich die Küchenfach- und Bettwarenhändler auch im Mai besser als der Branchendurchschnitt entwickelt, obwohl auch hier von einem eher schwierigen Verlauf berichtet wird.

Kumuliert über die ersten fünf Monate des laufenden Jahres hat der Möbeleinzelhandelsumsatz in Frankreich um 1,0 % abgenommen. Zuwächse konnten lediglich im Januar (+5,4 %) und März (+2,5 %) erzielt werden. Der bislang stärkste Rückgang war im Februar mit einem Minus von 6,5 % verzeichnet worden. Ein ähnlich hohes Minus in den ersten fünf Monaten war zuletzt im Jahr 2014 festgestellt worden, als der Umsatz bis Ende Mai um 1,4 % nachgegeben hatte. In den Jahren 2015 (+1,3 %) und 2016 (+4,2 %) war im betrachteten Zeitraum jeweils ein Anstieg erreicht worden. 2017 (+0,2 %) war der Umsatz nahezu auf dem Vorjahresniveau stabil geblieben.

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