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Französischer Möbelhandel hat im Januar 3 % zugelegt

12.03.2020 − 

Der Umsatz im französischen Möbelhandel ist im Januar um 3,0 % gestiegen. Damit hat sich die im vergangenen Jahr verzeichnete positive Entwicklung mit einem Plus beim Bruttoumsatz von 4,1 % fortgesetzt.

Nach Angaben des französischen Marktforschungsinstituts Ipea ist es allerdings schwierig einzuschätzen, inwiefern sich die Streikaktionen gegen die Rentenreform in Frankreich im Dezember vergangenen Jahres auf die Verkäufe im Möbelhandel ausgewirkt haben. Während einige Unternehmen vor allem in Paris von deutlich spürbaren Folgen in den ersten Wochen des laufenden Jahres berichten, geht aus vom Verband französischer Einkaufszentren Conseil National des Centres Commerciaux (CNCC) veröffentlichten Zahlen wiederum hervor, dass die Region Ile de France und damit der Großraum Paris besser abgeschnitten hat als andere Landesteile. CNCC führt dies auf eine Verschiebung der Nachfrage aufgrund der Proteste im Dezember in den Januar hinein zurück. Die Verkürzung des Winterschlussverkaufzeitraums von sechs auf vier Wochen hat hingegen nicht die erwartete beschleunigende Wirkung gehabt. Darüber hinaus gerät der Winterschlussverkauf durch Rabattaktionen wie dem Black Friday im November und andere verkaufsfördernde Maßnahmen der Einzelhändler zum Jahresende zunehmend unter Druck.

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