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Französischer Möbelhandel muss erneut Minus ausweisen

30.11.2018 − 

Der Umsatz im französischen Möbeleinzelhandel ist im Oktober um 1,4 % und damit den vierten Monat in Folge gesunken. Nach Angaben des französischen Marktforschungsinstituts Ipea haben sich auch im aktuellen Berichtszeitraum lediglich einzelne Vertriebswege wie Küchenfachhändler und im höheren Preissegment angesiedelte Einrichtungshäuser von der negativen Branchenentwicklung abgesetzt.

Kumuliert über die ersten zehn Monate hat der Umsatz im französischen Möbeleinzelhandel den Vorjahreswert um 2,4 % verfehlt. Im bisherigen Jahresverlauf konnten lediglich im Januar (+5,4 %), März (+2,5 %) und Juni (+1,7 %) Zuwächse registriert werden. In allen anderen Monaten hat der Umsatz nachgegeben. Am deutlichsten ist das Minus im Juli (-9,3 %) ausgefallen. In den restlichen Monaten bewegten sich die Rückgangsraten im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich.

2017 (+2,0 %), 2016 (+2,1 %) und 2015 (+2,8 %) war im Zehnmonatszeitraum noch jeweils ein Anstieg erreicht worden. Ein Rückgang hatte Ipea zuletzt für 2014 ausgewiesen. Damals hatte der Umsatz um 1,4 % abgenommen.

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