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Gorenje will Ende 2020 in Gewinnzone zurückkehren

02.12.2019 − 

Der zum chinesischen Elektronikkonzern Hisense gehörende Hausgerätehersteller Gorenje will im Gesamtjahr 2020 wieder ein positives Ergebnis erzielen. Um dieses Ziel zu erreichen, will das Unternehmen unter anderem seine Kosten weiter senken, Verwaltungsstrukturen optimieren und sich von als „problematisch“ klassifizierten Kapi-talpositionen trennen. Auch den Umsatz will Go-renje 2020 um 10 % steigern. Dazu beitragen soll unter anderem der Vertriebsstart der Hausgerä-temarken „Gorenje“ und „Asko“ über rund 200 Filialen in China, die von lokalen Handelspartnern betrieben werden.

Trotz des im zweiten Halbjahr 2019 verbesserten Geschäftsverlaufs wird das Unternehmen in diesem Jahr Verluste schreiben. Konkrete Zahlen hat der Hausgerätehersteller hier nicht genannt. Für das erste Halbjahr hatte Gorenje ein EBITDA von 12,4 Mio € (-64,7 %) und ein EBIT von -16,1 Mio € ausgewiesen. Das Periodenergebnis belief sich auf -22,8 Mio €. Im Vorjahreszeitraum war noch ein positives EBIT von 6,9 Mio € sowie ein Periodenergebnis von -1,9 Mio € erzielt worden. Der Umsatz lag im ersten Halbjahr 2019 bei 567,5 Mio € (+1,6 %). Gorenje führt die schwache Ergebnissituation im Gesamtjahr auf das niedrige Umsatz- und Absatzniveau in der ersten Jahreshälfte und die daraus resultierende Nichtauslastung der Produktionskapazitäten zurück. Beides steht laut Gorenje wiederum im Zusammenhang mit der geänderten Vertriebsstrategie, der Neuorganisation der Vertriebseinheiten sowie auf Managementebene und der schärferen Kreditmanagementpolitik. Darüber hinaus hat das Unternehmen eingeräumt, dass die Integration von Gorenje in den Hisense-Konzern nicht so zügig vonstatten gegangen ist wie ursprünglich vorgesehen. So konnte beispielsweise der geplante Vertrieb von Gorenje-Produkten über das Hisense-Vertriebsnetzwerk und umgekehrt von Hisense-Produkten über die Gorenje-Vertriebsstrukturen nicht wie geplant umgesetzt werden. Außerdem sind die Beschaffungskosten trotz der Nutzung erster Synergien im Einkauf bislang höher ausgefallen als erwartet.

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