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IFH und BBE erwarten Umsatzrückgänge im Möbelhandel

12.02.2019 − 

Das IFH Köln und die BBE Handelsberatung rechnen in den kommenden Jahren mit weiteren Umsatzrückgängen im deutschen Möbelhandel. Erst für das Jahr 2023 prognostizieren die beiden Institute wieder ein leichtes Plus auf dann 19,4 Mrd € zu Endverbraucherpreisen. Die durchschnittliche jährliche Veränderungsrate wird demnach bei -0,5 % liegen. 2018 ist der Umsatz laut dem von IFH und BBE veröffentlichten „Branchenfokus Möbel“ erneut um 1,3 % auf 19,95 Mrd € und damit knapp unter die Schwelle von 20 Mrd € gesunken. Bereits 2017 wurde ein Minus von 2,2 % auf 20,21 Mrd € ermittelt.

Im vergangenen Jahr konnte der Onlinehandel zwar zulegen, allerdings reichte der Anstieg nicht aus, um den Umsatzrückgang im stationären Möbelhandel auszugleichen. Auf stationäre Händler entfiel ein Anteil von 29,5 % am Onlineumsatz. Bis 2023 soll der Anteil auf 33,8 % steigen. Vor allem kleinere Fachhändler würden es künftig allerdings schwer haben, den Online-Umsatzanteil aufgrund von fehlenden finanziellen und personellen Ressourcen auszubauen. IFH und BBE sehen hier lediglich Chancen in der Nutzung von Online-Marktplätzen wie Amazon und eBay oder in der Mitgliedschaft in einem Einkaufsverband.

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