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Indien rückt als Wohnmöbellieferant auf Platz vier auf

29.05.2019 − 

Im ersten Quartal hat Indien als Lieferant von Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbeln nach Deutschland an Bedeutung gewonnen. Die Importe aus diesem Land haben in den ersten drei Monaten um ein Viertel auf 15,3 Mio € zugenommen. Zwar liegt der Wert im Vergleich zu den wichtigsten Lieferländern Polen und China weiterhin auf einem eher niedrigen Niveau, allerdings ist Indien in der vom VdDW auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes erstellten Statistik von Platz sieben zum Jahresende 2018 jetzt auf Platz vier vor Österreich, Bosnien-Herzegowina und den Niederlanden aufgerückt.

Nennenswerte Zuwächse hat es auch bei den Bezügen aus der Ukraine (+41,3 % auf 9,2 Mio €) und Weißrussland (+24,4 % auf 6,9 Mio €) gegeben. Polen bleibt mit Lieferungen im Wert von 179,0 Mio € (+11 %) weiterhin wichtigstes Ursprungsland für deutsche Wohnmöbelimporte. Auch die Bezüge aus China haben sich auf 35,6 Mio € (+1,8 %) leicht erhöht. Insgesamt sind die deutschen Importe im ersten Quartal um 1,9 % auf 434,0 (426,1) Mio € gestiegen.

Die deutschen Exporte von Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbeln haben dagegen um 7,2 % auf 223,2 Mio € nachgegeben. Dabei sind die Ausfuhren in die wichtigsten Zielmärkte jeweils gesunken. Zweistellige Rückgangsraten wurden im ersten Quartal in Österreich (-11,1 % auf 46,0 Mio €), Großbritannien (-16,8 % auf 18,1 Mio €) und Belgien (-11,9 % auf 14,5 Mio €) verzeichnet. Im Gegensatz dazu konnten die Exporte in die USA (+79,5 % auf 8,6 Mio €) deutlich ausgebaut werden, wenn auch von einem niedrigen Niveau kommend.

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