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Italien: Auftragseingang ist weiter zurückgegangen

13.08.2019 − 

Der Auftragseingang der italienischen Holzbearbeitungsmaschinenhersteller hat sich im zweiten Quartal weiter abgeschwächt. Laut der von dem Branchenverband Acimall durchgeführten Quartalsstatistik ist das Inlandsgeschäft um 36,5 % unter dem Vorjahreswert geblieben. Die Aufträge aus dem Ausland sind um 7,1 % zurückgegangen. Insgesamt hat sich damit ein Auftragsminus von 14,4 % ergeben.

Bereits im ersten Quartal hatten die Inlandsaufträge (-14,5 %) noch stärker nachgegeben als das Exportgeschäft (-10,2 %), der Gesamtauftragseingang hatte sich damit um 11,0 % reduziert. Mit dem noch stärkeren Minus im zweiten Quartal ist der Auftragseingang der italienischen Holzbearbeitungsmaschinenhersteller zum fünften Mal in Folge zurückgegangen; im zweiten (-9,9 %), dritten (-7,7 %) und vierten Quartal 2018 (-3,2 %) hatte es jeweils einstellige Einbußen gegeben.

Der durchschnittliche Auftragsbestand hat sich von den für Ende März angegebenen 3,7 Monaten bis Ende Juni auf 2,8 Monate reduziert. Der Umsatz konnte dagegen im Vorjahresvergleich um 3,3 % gesteigert werden, unter anderem über die seit Jahresbeginn um 1,2 % erhöhten Preise. Für das erste Quartal hatte Acimall dagegen noch eine Umsatzsteigerung von 10,3 % ermittelt.

Bei der Produktionstätigkeit gab es unterschiedliche Entwicklungen. 12 % der befragten Unternehmen konnten ihre Produktion im zweiten Quartal steigern. Bei 41 % ist sie zurückgegangen, bei 47 % ist sie konstant geblieben. Im ersten Quartal hatten nur 7 % über eine Produktionssteigerung berichtet, bei 33 % hatte es einen Rückgang gegeben. Die Zahl der Mitarbeiter hat sich im zweiten Quartal bei 82 % der Unternehmen nicht verändert. 6 % der Unternehmen haben Personal aufgebaut, 12 % abgebaut.

Die Einschätzungen über die weitere Geschäftsentwicklung haben sich im Vergleich zum ersten Quartal nochmals leicht eingetrübt, der Inlandsmarkt wird dabei schwieriger eingeschätzt. 19 % rechnen auf dem Inlandsmarkt mit weiteren Rückgängen, 65 % mit einer stabilen Situation und 6 % mit einer Verbesserung. Im Exportgeschäft halten 18 % der befragten Unternehmen eine Verbesserung für möglich, 29 % befürchten einen Rückgang. 53 % erwarten eine Stabilisierung.

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