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Konsumklima hat sich im April wieder eingetrübt

30.04.2021 − 

Die steigenden Infektionszahlen und die Verschärfung der Corona-Maßnahmen haben sich negativ auf die Stimmung der deutschen Verbraucher ausgewirkt. Wie aus der monatlichen Erhebung des Marktforschungsinstituts GfK hervorgeht, hat die Anschaffungsneigung (+5 auf 17,3 Punkte) gegenüber dem Vormonat zwar zum dritten Mal in Folge zugelegt. Die Konjunkturerwartung (-10,4 auf 7,3 Punkte) und die Einkommenserwartung (-13,0 auf 9,3 Punkte) haben dagegen die im März verzeichneten Zuwächse wieder eingebüßt. Der auf Basis dieser drei Indikatoren für Mai ermittelte Konsumklimaindex ist infolgedessen auf -8,8 Punkte gesunken. Gegenüber dem revidierten April-Wert von -6,1 Punkten entspricht das einer Verschlechterung von 2,7 Punkten.

Die Befragung wurde im Zeitraum vom 1. bis 12. April durchgeführt, nachdem sich die Hoffnung auf ein baldiges Ende des harten Lockdowns wieder zerschlagen hatte. Zum Zeitpunkt der vorangegangenen Umfrage in der ersten Märzhälfte hatte sich die Verbraucherstimmung angesichts erster Lockerungen vor allem im Handel dagegen wieder verbessert.

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