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Küchenexporte sind im ersten Quartal um 3,2 % gestiegen

31.05.2019 − 

Die deutschen Ausfuhren von Küchenmöbeln haben auch im ersten Quartal zugenommen und lagen mit 505,0 Mio € wertmäßig um 3,2 % über dem Vorjahresniveau. Laut der vom VdDK auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes erstellten vorläufigen Statistik konnten dabei die Lieferungen in die drei wichtigsten Abnehmerländer Frankreich (+9,3 % auf 133,0 Mio €), Niederlande (+5,3 % auf 75,4 Mio €) und Österreich (+2,8 % auf 47,8 Mio €), auf die zusammen mehr als die Hälfte der Gesamtausfuhren entfällt, allesamt gesteigert werden. Auch die Exporte nach Belgien (+2,4 % auf 45,6 Mio €) haben sich erhöht; das Land ist damit auf Rang vier der Außenhandelsstatistik vorgerückt. Die Ausfuhren in die nachfolgend platzierte Schweiz haben hingegen um 8 % auf 41,1 (44,7) Mio € nachgegeben. Die wertmäßigen Lieferungen nach Großbritannien (-2,7 % auf 33,3 Mio €) und in die USA (-3,6 % auf 8,3 Mio €) sind im niedrigen einstelligen Prozentbereich gesunken. Deutlich abgenommen haben hingegen die Küchenmöbelausfuhren nach China (-30,1 % auf 14,5 Mio €).

Die deutschen Einfuhren von Küchenmöbeln sind im ersten Quartal um 8,7 % auf 22,2 Mio € gesunken. Unter den fünf wichtigsten Lieferländern haben sowohl die Importe aus Litauen (-17,9 % auf 4,2 Mio €), Italien (-29,0 % auf 3,8 Mio €) und Österreich (-28,4 % auf 1,6 Mio €) zweistellig nachgegeben. Noch stärker abgenommen haben die Einfuhren aus dem französischen Markt (-41,5 % auf 1,4 Mio €), der damit auf Rang sechs der Statistik zurückgefallen ist. Die Importe aus dem im ersten Quartal an zweiter Stelle rangierenden Polen sind hingegen um rund ein Fünftel auf 4,0 Mio € gestiegen. Ebenfalls zugelegt haben die wertmäßigen Lieferungen aus Ungarn (+4,9 % auf 1,5 Mio €).

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