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Österreich: Küchenindustrie hat weniger Umsatz erzielt

16.04.2019 − 

Die österreichische Küchenindustrie (ohne Elektrogeräte) hat 2018 mit einem Umsatz von 502,4 Mio € das Vorjahresniveau um 0,4 % verfehlt. Wie aus den Marktstudien zu Küchenmöbeln, -spülen, -armaturen und Küchenarbeitsplatten des Marktforschungsinstituts Branchenradar.com Marktanalyse hervorgeht, war 2017 noch ein Zuwachs von 0,9 % und 2016 sogar ein Anstieg von 5,2 % erzielt worden.

Die Hersteller von Küchenmöbeln haben im vergangenen Jahr ein Umsatzminus von 1,5 % auf 389,9 Mio € verzeichnet. Laut Branchenradar.com Markanalyse haben sich die Verbraucher vermehrt für preisgünstige Küchenmodelle und hier oftmals für Handelsmarken entschieden. Mit Ausnahme von Küchenmöbeln aus Massivholz haben die Umsätze laut dem Institut in allen Materialgruppen nachgegeben.

Die österreichischen Hersteller von Küchenarbeitsplatten haben ihren Umsatz dagegen im vergangenen Jahr um 6,2 % auf 63,7 Mio € ausgebaut. Erstmals entfiel davon weniger als die Hälfte auf laminierte Pressplatten. Dagegen wurden höherwertige Materialien wie Naturstein (+13 %) und keramisch beschichtete Arbeitsplatten (+31 %) verstärkt nachgefragt. Auch der Herstellerumsatz mit Küchenarmaturen lag mit 25,1 Mio € um 2,4 % über dem Vorjahresniveau. Trotz der zunehmenden Nachfrage nach vergleichsweise teuren Keramik- und Kompositspülen zu Lasten der Edelstahlspüle hat der Umsatz der Spülenhersteller im vergangenen Jahr um 1,7 % auf 23,7 Mio € nachgegeben.

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