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Küchenindustrie hat erneut 11 Mrd €-Marke überschritten

13.05.2019 − 

Die deutsche Küchenindustrie hat 2018 einen Umsatz von 11,43 Mrd € erzielt (inklusive Elektrogeräte, Spülen und Zubehör). Damit wurde das vierte Mal in Folge die 11 Mrd €-Marke überschritten. Gegenüber dem Vorjahr hat der Umsatz allerdings um 1,2 % abgenommen. Erstmals seit Erhebung der Daten im Jahr 2009 haben sowohl der Inlands- als auch der Auslandsumsatz nachgegeben. Während im Export ein Minus von 0,6 % auf 5,0 Mrd € verzeichnet wurde, musste für das Inland ein Rückgang von 1,7 % auf 6,43 Mrd € ausgewiesen werden. Bereits 2017 war der in Deutschland erwirtschaftete Umsatz um 2,0 % gesunken; im Ausland konnte damals hingegen noch ein Plus von 2,6 % erreicht werden.

Die heute auf der AMK-Wirtschaftspressekonferenz in Köln vorgestellten Zahlen wurden über die in Zusammenarbeit mehrerer Verbände jährlich erstellte Markterhebung erarbeitet. Neben der AMK sind der VdDK, der ZVEI sowie das Marktforschungsinstitut GfK beteiligt.

2018 haben sich nach Angaben von AMK-Geschäftsführer Volker Irle unter anderem die insbesondere in der ersten Jahreshälfte zum Teil sehr langen Lieferzeiten der Küchenmöbelhersteller bedingt durch den Wegfall der Alno-Gruppe sowie der heiße Sommer negativ auf die Umsatzentwicklung der deutschen Küchenindustrie ausgewirkt. Künftiges Wachstumspotenzial sieht die AMK in der steigenden Nachfrage nach Küchen westlichen Standards in China sowie in dem mit 15 Mio Küchen vergleichsweise hohen Bestand an Küchen in Deutschland, die älter sind als 15 Jahre.

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