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Küchenindustrie: Erneutes Umsatzminus im Inland

20.05.2019 − 

Der Inlandsumsatz der deutschen Küchenmöbelindustrie ist im März mit 255,6 Mio € (-0,9 %) das zweite Mal in Folge hinter dem Vorjahreswert zurückgeblieben. Wie aus der Monatsstatistik des VdDK hervorgeht, ist die Rückgangsrate allerdings nur noch halb so hoch ausgefallen wie im Februar, als ein Minus von 1,6 % verzeichnet wurde. Das Auslandsgeschäft hat sich hingegen im März mit einem Umsatzplus von 5,6 % auf 172,1 Mio € weiter positiv entwickelt. Vom Exportumsatz wurden 132,8 Mio € in den Ländern der Eurozone erwirtschaftet. Das entspricht einem Wachstum von 6,8 %. Die Exportquote hat sich um 1,5 Prozentpunkte auf 40,2 % und damit in jedem der ersten drei Monate des laufenden Jahres erhöht. Insgesamt konnte die Küchenmöbelindustrie ihren Umsatz trotz des schwächeren Inlandsgeschäft noch auf 427,7 Mio € und damit um 1,6 % über den Vorjahreswert bringen.

Kumuliert über das erste Quartal ist der Gesamtumsatz um 1,6 % auf 1,217 Mrd € gestiegen. Dabei stand den Zuwächsen im Januar (+3,5 %) und März ein marginaler Rückgang von 0,2 % im Februar gegenüber. Während der Inlandsumsatz mit 728,5 Mio € auf dem Vorjahresniveau stabil geblieben ist, ist im Export ein Umsatzplus von 4,0 % auf 488,5 Mio € aufgelaufen. In der Eurozone ist der Zuwachs mit 6,4 % auf 381,7 Mio € auch im kumulierten Zeitraum höher ausgefallen als im Auslandsgeschäft insgesamt. Die Exportquote belief sich auch im gesamten ersten Quartal auf 40,2 %.

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