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Küchenindustrie verzeichnet erneuten Rückgang im Inland

20.01.2020 − 

Die deutsche Küchenmöbelindustrie hat im November im Inland ein weiteres Umsatzminus von 3,1 % auf 276,1 Mio € verzeichnet. Wie aus der Statistik des VdDK auf Grundlage von Daten des Statistisches Bundesamtes hervorgeht, hatte der Inlandsumsatz bereits im Oktober in ähnlichem Umfang nachgegeben. Die im November im Auslandsgeschäft erzielte Steigerung von 6,0 % auf 199,4 Mio € konnte den Rückgang im Inland überkompensieren, so dass der Gesamtumsatz der Küchenmöbelindustrie mit 475,5 Mio € noch um 0,6 % oberhalb des Vorjahresniveaus lag. Im Export hat die Küchenmöbelindustrie in den Märkten außerhalb der Eurozone etwas besser abgeschnitten als innerhalb des Währungsgebiets, wo der Umsatz um 4,4 % auf 156,5 Mio € zugelegt hat. Die Exportquote hat sich insgesamt um 2,2 Prozentpunkte auf 41,9 % erhöht.

Im Elfmonatszeitraum haben sowohl das Inlands- als auch das Auslandsgeschäft zu dem Gesamtumsatzanstieg von 2,6 % auf 4,703 Mrd € beigetragen. Dabei hat der Inlandsumsatz (+0,3 % auf 2,732 Mrd €) geringfügig zugenommen. Einen stärkeren Anstieg hat es im Export (+5,9 % auf 1,971 Mrd €) gegeben, wobei der Zuwachs in der Eurozone (+6,6 % auf 1,522 Mrd €) leicht überdurchschnittlich ausgefallen ist. Die Exportquote hat um 1,3 Prozentpunkte auf 41,8 % zugelegt und lag damit auf dem am Ende des ersten Halbjahres erreichten Niveau.

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