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Küchenmöbelindustrie hat im Januar um 3,5 % zugelegt

18.03.2019 − 

Der Umsatz der deutschen Küchenmöbelindustrie hat sich im Januar gegenüber Vorjahr um 3,5 % auf 383,8 Mio € verbessert. Wie aus der vom VdDK monatlich auf Grundlage von Daten des Statistischen Bundesamtes erstellten Umsatzstatistik hervorgeht, hat der Inlandsumsatz im Berichtsmonat um 3,0 % auf 228,5 Mio € zugenommen. Der im Ausland erwirtschaftete Umsatz ist noch etwas stärker um 4,2 % auf 155,3 Mio € gestiegen. Dabei ist das Wachstum in der Eurozone mit einem Plus von 8,9 % auf 122,2 Mio € überdurchschnittlich hoch ausgefallen. Aufgrund der leicht positiveren Entwicklung im Ausland hat sich die Exportquote um knapp 0,3 Prozentpunkte auf 40,5 % erhöht.

Laut den vom VdDK ebenfalls am Freitag veröffentlichten endgültigen Zahlen für das Gesamtjahr 2018 ist der Umsatz der in Deutschland produzierenden Küchenhersteller im Dezember um 2,9 % auf 291,7 Mio € gesunken und nicht wie gemäß der am 21. Februar bekanntgegebenen vorläufigen Angaben um 5,7 % auf 317,7 Mio € gestiegen. Laut den korrigierten Angaben musste sowohl für das Inland (-3,6 % auf 177,1 Mio €) als auch für das Ausland (-1,9 % auf 114,6 Mio €) ein Rückgang ausgewiesen werden. Der endgültig ermittelte Umsatz für die Länder der Eurozone belief sich auf 88,7 Mio €. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Plus von 2,5 %. Laut den vorläufigen Zahlen hatte sich der Umsatz mit der Eurozone im Dezember noch zweistellig um 10,8 % auf 95,9 Mio € verbessert. Für das Ausland insgesamt war ursprünglich ein Zuwachs von 6,7 % auf 124,7 Mio € ausgewiesen worden. Im Inland hatte der Umsatz mit 193,0 Mio € den Vorjahreswert laut den vorläufigen Angaben um 5,1 % überschritten.

Auch die Zahlen für das Gesamtjahr 2018 hat der VdDK nach unten korrigiert. So hat sich der Gesamtumsatz im Zwölfmonatszeitraum laut den endgültigen Zahlen um 5,5 % auf 4,876 Mrd € (Inland: +4,2 % auf 2,900 Mrd €; Ausland: +7,5 % auf 1,976 Mrd €) verbessert. In der Eurozone wurde ein Anstieg von 10,6 % auf 1,517 Mrd € erreicht. Laut den vorläufigen Angaben war der Gesamtumsatz um 6,3 % auf 4,911 Mrd € (Inland: +5,1 % auf 2,925 Mrd €; Ausland: +8,1 % auf 1,986 Mrd €) gestiegen. Für die Euroländer war ursprünglich ein Plus von 11,2 % auf 1,525 Mrd € ermittelt worden.

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