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Küchenumsatz im Ausland hat um 2,4 % abgenommen

17.06.2019 − 

Der im Ausland erzielte Umsatz der deutschen Küchenmöbelindustrie ist mit 168,7 Mio € im April erstmals in diesem Jahr um 2,4 % hinter dem Vorjahresniveau zurückgeblieben. In der Eurozone wurde laut der vom VdDK auf der Grundlage von Zahlen des Statistischen Bundesamtes erstellten Statistik ein nahezu stabiler Umsatz von 130,8 Mio € erwirtschaftet. Die Exportquote hat um 1,5 Prozentpunkte auf 40,5 % nachgegeben und damit in etwa das Niveau vom Januar erreicht.

Im ersten Quartal hatte der Auslandsumsatz noch in allen drei Einzelmonaten zugelegt. Der höchste Zuwachs war mit +5,6 % im März erreicht worden und konnte damit sogar das im Inland verzeichnete knappe Minus von 0,9 % überkompensieren. Im April hat der Inlandsumsatz dagegen wieder deutlicher zugenommen. Mit einer Steigerung von 3,6 % auf 247,8 Mio € war der April im Inland der bislang beste Monat in der VdDK-Statistik. Nach einem Plus von 3,0 % im Januar hatte die Küchenmöbelindustrie im Februar (-1,6 %) und März (-0,9 %) jeweils Rückgänge im Binnenmarkt verbucht. Der Gesamtumsatz ist im April aufgrund des starken Inlandsgeschäfts um 1,1 % auf 416,5 Mio € gestiegen.

Kumuliert über die ersten vier Monate hat der Küchenmöbelindustrieumsatz um 1,5 % auf 1,633 Mrd € zugenommen. Dem Plus von 0,9 % auf 976,3 Mio € im Inland stand ein stärkerer Anstieg von 2,3 % auf 657,2 Mio € im Ausland gegenüber. Überdurchschnittlich um 4,7 % auf 512,4 Mio € hat sich der in der Eurozone erzielte Umsatz erhöht. Hier wurden im Januar (+8,9 %) und März (+6,8 %) jeweils hohe Steigerungen verzeichnet. Das Plus im Februar war mit 3,8 % etwas geringer ausgefallen. Die Exportquote belief sich im kumulierten Zeitraum auf 40,2 % und lag damit um 0,3 Prozentpunkte über dem Vorjahresniveau.

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