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Matratzen: Weitere Rückgänge beim Absatz und Umsatz

07.08.2017 − 

Der Absatz und Umsatz der deutschen Matratzenhersteller ist gemäß der vom Fachverband Matratzen-Industrie unter seinen Mitgliedsunternehmen erhobenen Daten im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahr weiter gesunken. Im ersten Quartal war der Matratzenabsatz bereits rückläufig gewesen, während der Umsatz noch nahezu stabil geblieben war. Weiterhin abgenommen haben im Zeitraum April bis Juni die abgesetzte Menge und der Umsatz von Schaumstoffmatratzen. Teilweise lässt sich der Rückgang laut Verband allerdings mit dem zunehmenden Verkauf von Schaummatratzen über den Onlinehandel erklären, der in der Verbandsstatistik nicht erfasst wird. Dennoch haben Schaumstoffmatratzen nach wie vor den größten Marktanteil am deutschen Matratzenmarkt. Ebenfalls gesunken ist der Absatz von Bonnellmatratzen, die insgesamt von Endverbrauchern weniger stark nachgefragt werden. Der Umsatz ist in dieser Produktgruppe allerdings noch relativ stabil geblieben. Anders als im ersten Quartal mussten im zweiten Quartal auch Taschenfederkernmatratzen (TFK) bei der abgesetzten Menge einen Rückgang verbuchen, während der Umsatz weiterhin zugenommen hat. In den vorangegangenen Quartalen hatten TFK-Matratzen stets von der steigenden Nachfrage nach Boxspringbetten profitiert. Bei Latexmatratzen war die Entwicklung im zweiten Quartal sowohl beim Absatz als auch beim Umsatz stabil. Sonstige Technologien konnten bei der abgesetzten Menge und beim Umsatz zulegen.

Kumuliert über das erste Halbjahr lagen sowohl der Absatz als auch der Umsatz der deutschen Matratzenhersteller insgesamt unter den Vergleichswerten aus dem Vorjahr.

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