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Möbelexporte liegen nach neun Monaten um 2,2 % im Plus

07.12.2018 − 

Nach den ersten neun Monaten liegen die deutschen Möbelausfuhren im Gesamtwert von 8,139 Mrd € weiterhin um 2,2 % über dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Laut der vom VDM auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes erstellten Außenhandelstatistik hat sich damit das Wachstum aus dem ersten Halbjahr fortgesetzt. In den ersten sechs Monaten war ebenfalls ein Anstieg von 2,2 % ausgewiesen worden.

Positiv haben sich im aktuellen Berichtszeitraum die Möbellieferungen nach Frankreich, dem wichtigsten Auslandsmarkt, entwickelt. Nach Steigerungen von 1,4 % und 3,5 % im ersten bzw. zweiten Quartal haben sie per Ende September noch einmal stärker um 6,0 % auf einen Wert von 1,119 Mrd € zugelegt. Die Ausfuhren in die Niederlande haben sich um 4,4 % auf 665,6 Mio € erhöht. Für Belgien (+2,2 % auf 405,7 Mio €) und die USA (+3,6 % auf 386,0 Mio €) weist die Statistik moderate Zuwächse aus. Die Exporte nach Polen im Wert von 382,3 Mio € lagen noch um 6,4 % über dem Vorjahreszeitraum, nachdem bis Ende Juni ein Plus von 10,0 % aufgelaufen war. Rückgänge wurden für die Exporte in die Schweiz (-2,4 % auf 825,5 Mio €) und nach Großbritannien (-7,8 % auf 518,2 Mio €) ausgewiesen.

Die Entwicklung der deutschen Möbelimporte hat sich per Ende September gedreht. Hatten sie im ersten Quartal noch um 1,6 % und bis Ende Juni um 0,6 % zugelegt, sind die Einfuhren im Neunmonatszeitraum um 0,9 % auf 9,467 Mrd € gesunken. Vor allem die Bezüge aus Osteuropa, insbesondere aus Tschechien (-3,9 %), Ungarn (-6,0 %) und Rumänien (-5,8 %), haben nachgegeben. Zweistellig gesunken sind die Bezüge aus Österreich (-15,5 %) und der Schweiz (-12,2 %). Die Rückgänge wurden nur teilweise durch die gestiegenen Einfuhren unter anderem aus Polen (+3,1 %), Italien (+1,1 %), der Türkei (+4,9 %) und Frankreich (+4,5 %) ausgeglichen.

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