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Möbelhandel hat 2019 wieder mit Plus abgeschlossen

08.01.2020 − 

Der Umsatz im deutschen Möbel-, Küchen- und Einrichtungshandel hat im Gesamtjahr 2019 um 4 % auf 34,2 Mrd € brutto zugelegt. Zu diesem Ergebnis ist der in Köln ansässige Handelsverband Möbel und Küchen (BVDM) anhand von Hochrechnungen auf Basis der vom Statistischen Bundesamt aufbereiteten Zahlen für die ersten zehn Monate gekommen. Der Brutto-Onlineumsatz belief sich auf 3,5 Mrd €. Gegenüber den für 2018 ausgewiesenen 3,2 Mrd € entspricht das einem Anstieg von 9,4 % und einem Anteil von 10,2 % am Gesamtumsatz. Durch den im vergangenen Jahr erreichten Zuwachs beim Gesamtumsatz konnte der 2018 verzeichnete Rückgang von 2 % auf 32,9 Mrd € wieder mehr als ausgeglichen werden. Für 2020 geht der BVDM von einer stabilen Nachfrage aus.

Küchenmöbel waren auch 2019 mit einem Umsatzanteil von 26 % die stärkste Warengruppe. Dahinter folgten Polstermöbel mit 22 %, Schlafzimmermöbel mit 13 % und Wohnzimmermöbel mit 11 %. Die Umsatzverteilung der einzelnen Segmente ist damit identisch zum Vorjahr ausgefallen. Die übrigen Warengruppen kamen in der Folge ebenfalls unverändert auf einen Anteil von 28 %.

Zur Möbel-, Küchen- und Einrichtungsbranche im engeren Sinn zählt das Statistische Bundesamt rund 8.500 Unternehmen mit etwa 100.000 Beschäftigten.

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