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Möbelindustrie ist mit leichtem Umsatzminus gestartet

06.04.2020 − 

Im Januar ist der Umsatz der deutschen Möbelindustrie im Vorjahresvergleich um 1,9 % auf 1,409 Mrd € zurückgegangen. Laut der auf Basis von Zahlen des Statistischen Bundesamtes erstellten VDM-Statistik hat der Auslandsumsatz um 0,8 % auf 454,7 Mio € nachgegeben. Der Inlandsumsatz hat sich mit einem Minus von 2,5 % auf 954,6 Mio € noch etwas schwächer entwickelt. Im Januar 2019 war der Gesamtumsatz gegenüber dem Vorjahr um 1,4 % gestiegen. Zu diesem Plus hatten sowohl das Inlandsgeschäft (+1,2 %) als auch der Export (+1,9 %) beigetragen.

Die Küchenmöbelindustrie war im Januar der einzige Teilbereich mit einer positiven Umsatzentwicklung. Laut den VDM-Zahlen ist der Gesamtumsatz um 4,5 % auf 415,3 Mio € gestiegen. Diese Steigerung wurde vor allem vom Export getragen (+8,5 %) getragen; der Inlandsumsatz lag um 1,8 % über dem Vorjahreswert. In den Teilbereichen Büromöbel (Gesamt: -3,0 % auf 169,3 Mio €, Inland: -4,6 %, Ausland: +3,2 %) und Laden-Objektmöbel (Gesamt: -2,5 % auf 116,2 Mio €, Inland: -4,7 %, Ausland: +3,6 %) wurden die im Ausland erreichten Zuwächse durch Einbußen im Inlandsgeschäft aufgezehrt. Die Bereiche Polstermöbel (Gesamt: -6,6 % auf 72,9 Mio €, Inland: +2,1 %, Ausland: -22,5 %) und Matratzen (Gesamt: -2,7 % auf 71,9 Mio €, Inland: +1,3 %, Ausland: -24,4 %) sind dagegen im Inland besser gelaufen. Die Hersteller von sonstigen Möbeln mussten im Inland (-4,9 %) und im Ausland (-5,2 %) ähnliche Einbußen hinnehmen. Der Gesamtumsatz ist damit um 5,0 % auf 563,7 Mio € zurückgegangen.

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