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Österreich: Möbelexporte haben um 6,2 % angezogen

06.07.2018 − 

Die österreichischen Möbelausfuhren sind im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,2 % auf insgesamt 241,6 Mio € gestiegen. Die Ausfuhren in das nach wie vor wichtigste Zielland Deutschland haben sich um 3,5 % auf 103,9 Mio € erhöht. Überdurchschnittlich stark zugenommen haben die Lieferungen nach Italien (+19,7 % auf 9,8 Mio €) und Tschechien (+22,1 %), auf Platz drei und vier der Außenhandelsstatistik. Rückgänge wurden dagegen in Polen (-1,9 %), Belgien (-5,7 %), Großbritannien (-3,8 %), Slowenien (-3,4 %) und den Niederlanden (-15,8 %) verzeichnet.

Im ersten Quartal wurden Möbel im Wert von 477,6 Mio € nach Österreich eingeführt. Das entspricht einer Steigerung von 1,5 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Bezüge aus Deutschland haben dabei um 0,9 % auf 219,4 Mio € zugenommen. Stärker sind die Einfuhren aus China (+5,6 % auf 53,4 Mio €) und Polen (+6,8 % auf 50,2 Mio €) gestiegen. Den Zuwächsen stand unter anderem ein Rückgang der Italien-Importe von 8,4 % auf 30 Mio € gegenüber.

Wie der Fachverband der Holzindustrie Österreichs weiter bekannt gegeben hat, hat sich die österreichische Möbelproduktion in den ersten drei Monaten um 5,9 % erhöht. Am stärksten hat die Produktion von Ladenmöbeln mit einem Plus von 29 % angezogen, gefolgt von Büro- (+8,1 %) und Küchenmöbeln (+7,2 %). Die Produktion von Schlaf-, Ess- und Wohnzimmermöbeln (+2,9 %) sowie von Sitzmöbeln und Teilen (+2,8 %), Matratzen (+2,4 %) und sonstigen Möbeln (+1,6 %) hat jeweils im unteren einstelligen Prozentbereich zugelegt.

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