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Politik sichert Unterstützung gegen Logistikengpass zu

05.03.2019 − 

Der dem Verkehrsminister Andreas Scheuer im Dezember 2018 von einer Verbändeinitiative aus den Bereichen Transport, Logistik, Industrie und Handel vorgelegte Fünf-Punkte-Plan gegen Fahrermangel und Logistikengpässe soll im BMVI-Innovationsprogramm Logistik 2030 Berücksichtigung finden. Das hat Steffen Bilger, parlamentarischer Staatssekretär und Koordinator der Bundesregierung für Güterverkehr und Logistik, nach Angaben der Verbändeinitiative auf der am 28. Februar in Frankfurt/Main ausgerichteten Nationalen Konferenz Güterverkehr und Logistik zugesichert. Auch Scheuer sagte zudem offiziell die Schirmherrschaft für eine Imagekampagne zu. Die Verbändeinitiative begrüßt diese Maßnahmen. Mit dem Fünf-Punkte-Plan hatte sie auf einen drohenden Versorgungskollaps in Deutschland aufmerksam gemacht und Maßnahmen vorgeschlagen, um dieser Entwicklung entgegen zu steuern. Die Maßnahmen beinhalten die Erhöhung der Attraktivität des Fahrerberufs, die Verbesserung der Ausbildung und Qualifizierung sowie der Infrastruktur, eine Imagekampagne und eine umfassende Digitalisierungsstrategie.

Der Initiative haben sich inzwischen mit der Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen (BDSV), dem Bundesverband Deutscher Postdienstleister (BvDP), der Wirtschaftsvereinigung Stahl und dem Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (BVSE) vier weitere Mitglieder angeschlossen. Damit beläuft sich die Anhänger der Initiative auf insgesamt 18; darunter befinden sich auch der Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) und der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh). Die Verbändeinitiative strebt als nächsten Schritt die Gründung einer interministeriellen Arbeitsgruppe an.

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