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Polstermöbeleinfuhren haben um 2,2 % nachgegeben

13.12.2018 − 

Die deutschen Einfuhren von Polstermöbeln haben in den ersten neun Monaten 2018 um 2,2 % auf 1,503 Mrd € nachgegeben. Das geht aus der vom VdDP auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes erstellten Außenhandelsstatistik hervor. Während die wertmäßigen Lieferungen aus dem mit Abstand wichtigsten Ursprungsland Polen noch um 1,8 % auf 731,0 Mio € gestiegen sind, haben die Einfuhren aus den drei nachfolgend platzierten Ländern China (-0,7 % auf 295,4 Mio €), Ungarn (-9,2 % auf 72,1 Mio €) und Rumänien (-6,1 % auf 59,6 Mio €) den jeweiligen Vorjahreswert verfehlt. Die Polstermöbelimporte aus Italien (-15,1 % auf 40,2 Mio €) und Norwegen (-41,6 % auf 22,1 Mio €) sind sogar zweistellig zurückgegangen. Unter den zehn wichtigsten Lieferländern haben sich neben China lediglich noch die Polstermöbeleinfuhren aus der Slowakei (+1,7 % auf 55,6 Mio €) und aus Bosnien-Herzegowina (+14, 9 % auf 28,3 Mio €) erhöht.

Die Polstermöbelausfuhren haben per Ende September um 2,7 % auf 517,7 Mio € abgenommen. Dabei sind die Exporte in die fünf Hauptabnehmerländer allesamt gesunken. Am stärksten ist das Minus in die beiden wichtigsten Zielländern Schweiz (-7,7 % auf 121,8 Mio €) und Österreich (-6,7 % auf 82,0 Mio €) ausgefallen. Die wertmäßigen Ausfuhren nach Frankreich sind um 3,5 % auf 54,2 Mio € zurückgegangen. Die Rückgänge bei den Exporten in die Niederlande (-0,8 % auf 39,8 Mio €) und nach Großbritannien (-1,2 % auf 27,3 Mio €) bewegten sich im unteren einstelligen Prozentbereich.

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