|  

Polstermöbelindustrie muss erneut Minus ausweisen

18.09.2018 − 

Der Umsatz der deutschen Polstermöbelindustrie ist im Juli um 9,8 % auf 68,8 Mio € gesunken. Laut der vom VdDP auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes erstellten Statistik sind sowohl das Inlands- als auch das Auslandsgeschäft hinter den jeweiligen Vorjahreswerten zurückgeblieben. Dabei ist das Minus in Deutschland mit 13,3 % allerdings mehr als drei Mal so hoch ausgefallen wie der Rückgang im Ausland mit 4,2 %. Der in der Eurozone erwirtschaftete Umsatz hat um 0,6 % nachgegeben.

Kumuliert über die ersten sieben Monate hat der Gesamtumsatz der in Deutschland produzierenden Polstermöbelhersteller um 5,9 % auf 545,4 Mio € abgenommen. Im Verlauf des bisherigen Jahres konnten lediglich im Februar (+0,6 %) und April (+2,7 %) Zuwächse erzielt werden. In den übrigen Monaten hat der Umsatz jeweils nachgegeben. Im März (-10,8 %) und Mai (-11,4 %) lagen die Rückgangsraten sogar im zweistelligen Prozentbereich. Im Januar und Juni hatten die Umsätze in ähnlichem Umfang um 5,6 % bzw. 5,8 % abgenommen. Von Januar bis Juli ist im Inland ein Umsatzminus von 7,2 % aufgelaufen; im Ausland lag der Rückgang bei 3,5 %. Der Umsatz mit der Eurozone hat um 5,7 % abgenommen.

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − VDM spricht sich gegen Strafzölle für Möbel aus China aus

Umsatz mit sonstigen Möbeln ist im Juli leicht gesunken  − vor