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Schlafmöbel: Distanzhandel steigert Marktanteil auf 23 %

08.01.2019 − 

Der Distanzhandel wird seinen Marktanteil am deutschen Schlafraummöbelmarkt bis 2025 weiter auf 23,0 % erhöhen. Zu diesem Ergebnis ist die Unternehmensberatung Titze in ihrer im Dezember erschienen Studie „Schlafzimmer 2025 – Der Markt macht Wachstum möglich“ gekommen. Laut der Studie entspricht das ausgehend von dem 2017 erreichten Anteil von 16,5 % einem Wachstum von 6,5 Prozentpunkten. Insgesamt hat der Markt für Betten, Matratzen, Lattenroste und Stauraummöbel in Deutschland ein Volumen von 2,235 Mrd € zu Herstellerabgabepreisen erreicht. Laut der Unternehmensberatung entspricht das einem realisierten Handelsvolumen von 5,113 Mrd €.

Neben dem Distanzhandel wird auch das Objektgeschäft bezogen auf den Marktanteil zulegen. 2025 wird dessen Marktanteil laut der Studie bei 9,5 % liegen und damit um einen Prozentpunkt über dem 2017 erreichten Anteil von 8,5 %. Auch die Mitnahmevermarktung und der Möbeldiscount werden leichte Anteilsgewinne verzeichnen. 2017 lagen deren Anteile bei 10,0 % bzw. 10,5 %. Deutliche Einbußen prognostiziert die Unternehmensberatung hingegen für den Möbelfachhandel, der 2017 auf einen Anteil von 31,0 % kam und damit bis dahin den größten Absatzkanal darstellte. Auch der Bettenfachhandel und der Bettendiscount werden Marktanteile verlieren. Sie haben 2017 Anteile von 12,0 % bzw. 11,0 % erzielt. Sonstige Vertriebswege kamen auf 0,5 %.

Die vierte Auflage der Studie analysiert auf 465 Seiten den deutschen Schlafraummöbelmarkt nach Vertriebswegen, Produktgruppen und Herstellern. Sie zeigt zudem den Einfluss unter anderem von wirtschaftlichen Rahmendaten, demografischen Entwicklungen sowie von Trends und des Verbraucherverhaltens auf den Markt auf. Sie ist bei der Unternehmensberatung Titze zu einem Preis von 3.000 € zuzüglich Mehrwertsteuer erhältlich.

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