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Schwaches Sommergeschäft schlägt auf Umsatz durch

06.12.2018 − 

Der Umsatz der deutschen Möbelindustrie hat sich im Verlauf des dritten Quartals gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten immer schwächer entwickelt. Im September ist der Branchenumsatz laut der vom VDM erstellten Monatsstatistik mit 1,530 Mrd € um 6,3 % unter dem Vorjahreswert geblieben. Der Juli war noch mit einem Plus von 4,5 % auf 1,381 Mrd € abgeschlossen worden, für den August hatte der VDM bereits einen leichten Rückgang von 1,0 % auf 1,312 Mrd € ausgewiesen. Für das gesamte dritte Quartal ergibt sich damit ein Branchenumsatz von 4,223 Mrd €.

Das erste Halbjahr hatte sich im Vergleich zum Vorjahr etwas besser entwickelt. In vier von sechs Monaten war der Umsatz der Möbelindustrie gestiegen, im März und Mai war er jeweils zurückgegangen. Im ersten Quartal hat die deutsche Möbelindustrie laut den VDM-Zahlen insgesamt 4,517 Mrd € umgesetzt, das zweite Quartal fiel mit 4,535 Mrd € noch etwas besser aus. Über das gesamte erste Halbjahr hatte sich der Branchenumsatz im Vorjahresvergleich damit um 1,0 % auf 9,051 Mrd € erhöht. Mit der schwächer werdenden Entwicklung ergibt sich für den Neunmonatszeitraum nur noch ein leichtes Plus von 0,3 % auf 13,273 Mrd €. Der Inlandsumsatz ist mit 8,943 Mrd € um 0,2 % unter dem Vorjahreswert geblieben, der Exportumsatz hat sich bis Ende September dagegen um 1,2 % auf 4,330 Mrd € erhöht.

Laut der letzten, bei der Bekanntgabe der Halbjahreszahlen veröffentlichten Prognose hat der VDM für das Gesamtjahr 2018 ein Plus von rund 1 % anvisiert. Um dieses Ziel zu erreichen, müsste die Möbelindustrie im vierten Quartal fast 4,600 Mrd € umsetzen.

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