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TÜV warnt vor Schadstoffen in Möbeln und Hausgeräten

20.05.2019 − 

Die TÜV Rheinland AG hat auf Schadstoffemissionen aus Möbeln und Elektrogeräten aufmerksam gemacht. Der TÜV verweist hier vor allem auf Boxspringbetten, die häufig besonders mit Schadstoffen belastet seien. Anstelle eines Lattenrostes bildet ein gefedertes Untergestell die Basis dieser Schlafsysteme. Enthalten die Systeme Bestandteile aus Leder oder Polyurethan-Schaumstoffen, können deren toxikologisch relevanten Ausdünstungen im Laufe der Zeit körperliche Reaktionen hervorrufen. Diese Ausdünstungen müssten sich nicht immer durch einen starken Geruch bemerkbar machen. Um mögliche Gesundheitsgefahren zu vermeiden, rät Dr. Christian Schelle, Schadstoffexperte beim TÜV Rheinland, neue Betten mit den genannten Materialien in gut gelüfteten Bereichen oder am offenen Fenster ausdünsten zu lassen.

Auch neue Elektrogeräte sollten laut Schelle bei der ersten Inbetriebnahme in einem gut belüfteten Raum stehen. Dampfbügelstationen, Toaster oder ähnliche beim Betrieb warm werdende Geräte würden aufgrund der verwendeten Chemikalien und Materialien unangenehme Gerüche abgeben, die bei sensiblen Menschen zu Kopfschmerzen oder anderen Beeinträchtigungen führen können. Verbraucher sollten sich hier die Bedienungsanleitung durchlesen, die oft einen versteckten Hinweis darauf enthält, dass die Geräte nur bei offenem Fenster betrieben werden sollen.

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