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Umsatz der Polstermöbelindustrie ist abermals gesunken

20.05.2019 − 

Der Umsatz der in Deutschland produzierenden Polstermöbelbetriebe hat im März erneut um 3,2 % auf 86,4 Mio € abgenommen. Schon im Januar und Februar mussten jeweils Rückgänge ausgewiesen werden. Laut der vom VdDP monatlich auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes erstellten Statistik, ist der Rückgang im Berichtszeitraum ausschließlich auf die schleppende Entwicklung im Inland zurückzuführen. Hier hat der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 5,4 % nachgegeben. Der im Export erzielte Zuwachs von 1,1 % konnte das Minus in Deutschland nur teilweise ausgleichen. Nach Angaben von Dr. Lucas Heumann, Hauptgeschäftsführer der Herforder Möbelfachverbände, wird in den Zahlen die Schwäche des Produktionsstandortes Deutschland deutlich. Die vom VdDP unter ausgewählten Mitgliedern intern erhobene Auftragsstatistik weist dagegen eine positive Entwicklung aus. Darin werden auch deutsche Unternehmen mit ausländischen Standorten sowie Vertriebsgesellschaften, die über keine eigene Produktion verfügen, aber auch ausländische Betriebe, die in Deutschland den Schwerpunkt ihrer wirtschaftlichen Aktivitäten haben, berücksichtigt.

Kumuliert über das erste Quartal haben die in Deutschland produzierenden Polstermöbelunternehmen einen Gesamtumsatz von 244,4 Mio € erreicht. Das Vorjahresniveau wurde damit um 4,5 % verfehlt. Sowohl im Inland (-4,9 %) als auch im Ausland (-3,7 %) wurden im kumulierten Zeitraum Rückgänge verzeichnet. Das Auslandsgeschäft in der Eurozone ist dabei besonders schwach ausgefallen. Hier ist der Umsatz um 8,6 % überdurchschnittlich stark zurückgegangen.

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