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Umsatz mit sonstigen Möbeln hat Vorjahresniveau erreicht

24.02.2020 − 

Die Hersteller sonstiger Möbel haben im Dezember 2019 einen zum Vorjahr nahezu stabilen Umsatz von 477,7 Mio € erwirtschaftet. Der im Ausland verzeichnete starke Anstieg von 10,8 % auf 170,0 Mio € wurde dabei laut den vom VdDW zusammengestellten Zahlen des Statistisches Bundesamtes durch den Rückgang im Inland von 5,2 % auf 307,8 Mio € aufgezehrt. Im Export ist der Umsatz innerhalb der Eurozone mit einem Plus von 7,2 % auf 83,0 Mio € nicht ganz so stark gestiegen wie außerhalb des Währungsgebietes. Die Exportquote hat sich um 3,5 Prozentpunkte auf 35,6 % erhöht.

Im Gesamtjahr hat der Branchenumsatz um 3,2 % auf 6,901 Mrd € nachgegeben. Im Jahresverlauf konnten lediglich im zweiten Halbjahr Steigerungen (Juli +2,5 %, September +3,9 %, Oktober +0,7 %) erzielt werden; im ersten Halbjahr hat der Umsatz dagegen in sämtlichen Monaten das jeweilige Vorjahresniveau verfehlt. Sowohl der Inlands- als auch der Auslandsumsatz haben im vergangenen Jahr nachgegeben. Im Inland ist das Minus mit 3,8 % auf 4,588 Mrd € noch etwas stärker ausgefallen. Das Minus im Export hat sich von 5,6 % im ersten Halbjahr auf 2,1 % bis Ende Dezember abgeschwächt. Der Exportumsatz hat damit kumuliert 2,313 Mrd € erreicht. Davon entfielen 1,149 Mrd € (-0,7 %) auf die Länder der Eurozone. Im Gesamtjahr lag die Exportquote bei 33,6 % (+0,4 Prozentpunkte).

Neben Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbeln (30 %) umfasst das Segment der sonstigen Möbel noch Möbelteile (40 %), Möbel aus anderen Materialien (13 %), Kleinmöbel (10 %) sowie nicht gepolsterte Sitzmöbel (7 %).
Wohnmöbel,Schlafmöbel

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