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US-Möbelindustrie bleibt erneut hinter Vorjahr zurück

02.07.2019 − 

Der Auftragseingang der US-amerikanischen Möbelhersteller im „Residential“-Bereich ist im April erneut um 9 % auf 2,293 Mrd US$ zurückgegangen. Nach Angaben des Beratungsunternehmens Smith Leonard war das das dritte Minus in Folge. Im Februar und März hatten sich die Rückgangsraten auf -5 % bzw. -3 % belaufen. Auch der Umsatz ist im April erneut um 2 % auf 2,282 Mrd US$ gesunken. Auch hier hatte die rückläufige Entwicklung im Februar mit einem Minus von 3 % eingesetzt; für März musste dann ebenfalls ein Rückgang von 1 % ausgewiesen werden. Der Auftragsbestand, der in den einzelnen Monaten des ersten Quartals noch durchweg zugelegt hatte, hat im April mit 2,201 Mrd US$ in etwa auf dem Vorjahresniveau stagniert.

Kumuliert über die ersten vier Monate hat der Auftragseingang um 3 % auf 9,199 Mrd US$ abgenommen. Lediglich im Januar war hier ein Anstieg von 8 % verzeichnet worden. Insgesamt mussten 64 % der befragten Unternehmen einen Rückgang beim Auftragseingang per Ende April hinnehmen. Beim Umsatz ergibt sich für den Viermonatszeitraum noch ein Plus von 2 % auf 9,245 Mrd US$, das ausschließlich auf den im Januar erzielten zweistelligen Zuwachs von 14 % zurückzuführen ist. Mit 48 % hat allerdings lediglich in etwa die Hälfte der befragten Unternehmen in den ersten vier Monaten ein Umsatzplus verzeichnet.

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