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ZGV-Mitglieder rechnen mit Zunahme von Cyberattacken

29.01.2019 − 

Der kooperierende Mittelstand geht in den nächsten zwei Jahren laut einer vom Mittelstandsverbund ZGV unter seinen Mitgliedern im Januar durchgeführten Umfrage von einem steigenden Risiko für Cyberattacken aus. Nahezu 88 % der Verbundgruppenzentralen rechnen hier mit einer Zunahme der Gefahr. In der Vergangenheit waren bereits knapp 19 % der dem ZGV angeschlossenen Verbundgruppenzentralen Opfer derartiger Angriffe. Rund 24 % der Kooperationen haben Cyberattacken auch in einem oder mehreren Anschlusshäusern registriert. Zu den Folgen der Angriffe befragt, gaben 17,9 % der Umfrageteilnehmer an, dass Kosten für die Aufklärung und Wiederherstellung des Betriebsablaufes entstanden sind. Knapp 15 % mussten sogar einen Betriebsausfall hinnehmen.

Der ZGV sieht die Bundesregierung daher in der Pflicht, Mittelständler bei der Abwehr und Prävention von Cyberangriffen zu unterstützen und entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen. Der Verband fordert dabei eine bundeseinheitliche Strategie anstelle einer Vielzahl von Behörden, die sich mit dem Thema Cybersicherheit beschäftigen. An der ZGV-Umfrage haben sich 74 Verbundgruppenzentralen aus 17 Branchen, darunter auch der Möbel- und Küchenbranche (9,5 %), beteiligt. Insgesamt zählt der ZGV 192 Verbundgruppen zu seinen Mitgliedern, die insgesamt rund 230.000 mittelständische Unternehmen vertreten.

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