Möbelindustrie: Geschäftsklima hat sich verbessert

Das Geschäftsklima in der deutschen Möbelindustrie hat sich im März dieses Jahres gegenüber dem Vorjahresmonat um 15 Zähler auf 5 Punkte verbessert. Nach den vom Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) veröffentlichten Ergebnissen der Konjunkturstudie des Münchener ifo-Instituts gab es sowohl bei den Wohn- (+18 Punkte) als auch bei den Polstermöbeln (+33 Punkte) deutliche Zuwächse. Das Segment Küchenmöbel bewegt sich bei einem Zuwachs um 4 Punkte auf 20 Zähler weiterhin auf hohem Niveau. Der Wert der allgemeinen Geschäftslage wird mit +7 Punkten deutlich besser als im Vorjahr eingeschätzt. Auch die Erwartungen für die kommenden sechs Monate sind mit +3 Punkten erheblich optimistischer als noch vor einem Jahr. Der Umsatz der deutschen Möbelindustrie sank im Januar erneut um 3,3 %, wobei die Inlandsumsätze deutlicher als die Auslandsumsätze zurückgegangen sind. Mit Ausnahme der Küchenmöbel, die um 1,7 % zulegten, mussten alle Segmente Umsatzeinbußen verzeichnen. Im Möbelaußenhandel fielen die deutschen Möbelexporte im Januar um 5,2 %. Besonders deutlich gingen die Matratzen- (-25,8 %) und Ladenmöbelexporte (-15 %) zurück. Leicht positiv entwickelten sich hingegen die Exporte von sonstigen Sitzmöbeln (+0,6 %). Die deutschen Möbelimporte sanken um 2,1 %. Das für das vergangene Jahr gemeldete Importminus von 1,5 % wurde vom Statistischen Bundesamt auf -1,3 % revidiert.

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