GfK-Konsumklima hat sich im Dezember weiter abgekühlt

Die Verbraucherstimmung hat sich angesichts der vierten Corona-Welle und steigender Preise im Dezember merklich eingetrübt. In der Folge haben die von dem Marktforschungsinstitut GfK monatlich zur Ermittlung des Konsumklimas herangezogenen Indikatoren deutliche Einbußen verzeichnet. Am stärksten ist der Rückgang bei der Konjunkturerwartung ausgefallen, die mit 17,1 Punkten gegenüber dem Vormonat 13,9 Punkte nachgegeben hat. Die Anschaffungsneigung ist um 8,9 Punkte auf 0,8 Punkte und damit den niedrigsten Stand seit Januar gesunken. Laut GfK wirkt sich neben der Inflation auch die 2G-Regelung im Einzelhandel negativ auf die Kauflust der Verbraucher aus. Auch die Einkommenserwartung hat weiter um 6,0 Punkte auf 6,9 Punkte abgenommen.

Auf Basis der drei Indikatoren sowie der steigenden Sparneigung prognostiziert die GfK für Januar einen Konsumklimaindex von -6,8 Punkten. Im Vergleich zu dem revidierten Dezember-Wert von -1,8 Punkten entspricht dies einem Rückgang von 5,0 Punkten.

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