GfK prognostiziert steigenden Konsumklimaindex für Juli

Das Markforschungsinstitut GfK hat für Juli einen Konsumklimaindex von 8,9 Punkten ermittelt. Nach einer Stabilisierung über die letzten vier Monate legt der Indikator für Juli damit wieder leicht zu. Für Juni hat die GfK den Index von ursprünglich 8,5 auf nun 8,6 Punkte revidiert. Die zur Indexberechnung berücksichtigte Konjunkturerwartung der deutschen Verbraucher ist im Juni um 7,7 Zähler auf 46,2 Punkte gestiegen, nach 38,5 Punkten im Mai. Vor einem Jahr fiel die Einschätzung der Konjunkturerwartung mit 1,1 Zählern deutlich pessimistischer aus. Dagegen ist die Einkommenserwartung im Juni leicht um 0,6 Punkte auf 47,2 Zähler gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem 36,2 Punkte ermittelt wurden, hat der Indikator jedoch einen Anstieg um 11 Punkte verzeichnet. Als Grund für das aktuell weiterhin hohe Niveau der Einkommenserwartung sieht die GfK die tariflichen Einkommenssteigerungen, die aufgrund der rückläufigen Inflationsrate real zunehmen. Die Anschaffungsneigung der Verbraucher hat vor dem Hintergrund der wiederholten Leitzinssenkung der EZB auf zuletzt 0,15 % um 3,7 Punkte auf 53,2 Punkte im Juni zugelegt. Dadurch konnte die mit 49,5 Zählern im Mai bewertete Konsumneigung noch einmal übertroffen werden. Vor einem Jahr lag der Indikator bei 36,5 Punkten.

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