HDE: 2G hat im Handel zu Umsatzeinbruch geführt

Die in den meisten Bundesländern bis zum 6. Dezember eingeführte 2G-Regelung im nicht versorgungsrelevanten Einzelhandel hat laut dem Handelsverband Deutschland (HDE) in der vergangenen Woche zu einem Umsatzrückgang der betroffenen Händler von einem Drittel im Vergleich zum Vorkrisenniveau geführt. Profitieren konnten dagegen der von 2G ausgenommene Lebensmitteleinzelhandel und das Onlinegeschäft.

Nach Einschätzung des HDE schreckt 2G zu viele Kunden ab und erfordert einen zu hohen Personaleinsatz bei den Kontrollen. Der Verband fordert daher Erleichterungen für den Einzelhandel in Form von Stichprobenkontrollen bei der Umsetzung von 2G, wie sie bereits im öffentlichen Nahverkehr durchgeführt werden. Außerdem erachtet der Verband die Einführung von Bändchen für sinnvoll, mit denen Kunden am Ausstellungstag Zutritt zu allen Geschäften haben, ohne erneut kontrolliert zu werden.

- Anzeige -

Themen des Artikels
Kategorie des Artikels
- Anzeige -