Küchenmöbel: 21 % der Exporte gingen 2010 nach Frankreich

Im Jahr 2010 hat sich der Exportwert der deutschen Küchenmöbelhersteller von dem 2009 verzeichneten Einbruch um rund 8 % wieder etwas erholt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stiegen die Ausfuhren im vergangenen Jahr um 5,2 % auf 1,395 (2009: 1,325) Mrd €. Der im Jahr 2008 erzielte Exportwert von 1,442 Mrd € konnte aber noch nicht wieder erreicht werden.

Im letzten Jahr konnten die Küchenmöbelhersteller ihre Exportlieferungen wieder in fast alle wichtigen Abnehmerländer ausbauen. Eine Ausnahme war der niederländische Markt, der noch bis 2009 der wichtigste Absatzmarkt für die deutsche Küchenmöbelindustrie gewesen war. Die Exporte in die Niederlande waren bereits 2009 um 18 % eingebrochen und reduzierten sich 2010 erneut um 12,3 % auf 236,1 (269,3) Mio €. Gleichzeitig erhöhten sich die bereits im Krisenjahr 2009 deutlich gestiegenen Lieferungen nach Frankreich um weitere 12,3 % auf 288,2 (256,7) Mio €. Frankreich nahm damit rund 21 (19) % der deutschen Küchenmöbelexporte auf und löste die Niederlande als wichtigstes Abnehmerland für die deutsche Küchenmöbelindustrie ab.

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